Culloden

Autotouren – Culloden

Dudelsackspieler

Auf diesem Tagesausflug vom Loch Ness aus dreht sich alles um das kulturelle Erbe, Geschichte und Burgen.

Vom Loch Ness aus durchqueren wir zuerst Inverness. Überqueren Sie den Fluss und folgen Sie nach der Brücke der Straße beim Inverness Castle. Folgen Sie dann der Bridge Street weg vom Fluss. Beachten Sie die Architektur in diesem Stadtteil. In viktorianischer Zeit ließ man die Häuser gern wie Schlösser aussehen. Bei einem Bummel durch die High Street lassen sich diese Gebäude besonders gut bewundern.
Die Straße biegt nach rechts ab und führt an einer aus Blumen gestalteten Uhr vorbei. Überqueren Sie nach der Blumenuhr die Kreuzung mit Ampel und biegen Sie bei der ersten Verzweigung nach links auf die Old Edinburgh Road ab. Folgen Sie der Hauptstraße, bis diese an einer T-Kreuzung endet, und biegen Sie dort links ab. Sie passieren eine weitere Kreuzung mit Ampel und können danach auf der rechten Seite einen Golfplatz erkennen.
Kurz darauf folgt ein Kreisverkehr. Fahren Sie beim Kreisverkehr weiter geradeaus. Eventuell wollen Sie hier in der Nähe parken und sich die Stelle genauer anschauen, denn hier wurde angeblich der schottische König Duncan (†1040 n. Chr.) begraben. Wo genau der Monarch begraben liegt, ist nicht bekannt, aber manche Historiker glauben, dass der verhasste König hier ganz in der Nähe ruht. Genaueres dazu könnten Sie auf einer geführten Tour erfahren. William Shakespeare nannte den König den „ehrwürdigen Duncan“ („Venerable Duncan“), aber diese Bezeichnung entsprach ganz und gar nicht der Realität. Der englische Dichter machte dann aus einem unserer edelsten ersten Könige, Macbeth, einen gewalttätigen Bösewicht und aus seiner gütigen und klugen Frau einen Inbegriff von Selbstsucht und Bösartigkeit. In guten Buchhandlungen finden Sie Bücher zu diesem Thema.

Die Straße überquert dann die Schnellstraße A9 und führt zum Schlachtfeld von Culloden.

Sie können das Schlachtfeld zu Ihrer Rechten nicht verfehlen; halten Sie Ausschau nach den blauen Fahnen, die die Linie der Jakobiten markieren. Beachten Sie das schreckliche, sumpfige Terrain, auf dem sich die Hochlandkrieger in die verhängnisvolle Schlacht stürzen mussten.
Das Besucherzentrum ist einen Besuch wert. Das Schlachtfeld selbst ist kostenlos zugänglich, bietet aber wenig Hintergrundinformationen. Es lohnt sich also, den Eintritt für das Besucherzentrum zu bezahlen und einen der angebotenen Audioführer zu nutzen.

Biegen Sie beim Verlassen des Schlachtfelds rechts ab (weg von Inverness) und achten Sie bei der nächsten Kreuzung (nach 200 Metern) auf den Wegweiser nach rechts zu den Clava Cairns (prähistorische Grabhügel). Biegen Sie dort rechts ab. Bald darauf gelangen Sie zu einer weiteren Kreuzung, die Sie überqueren.
Fahren Sie weiter über die Brücke mit Gewichtsbeschränkung, von wo Sie den Eisenbahnviadukt aus viktorianischer Zeit sehen können. Danach gelangen Sie bald zur Abzweigung zu den Grabhügeln. In der Nähe eines einzeln stehenden Steins auf der Wiese befindet sich der Parkplatz. Diese Attraktion ist kostenlos. Die Hintergründe zu den Grabhügeln werden auf einigen Informationstafeln erklärt. Fans der Serie „Outlander“ von Diana Gabaldon können sich vielleicht vorstellen, durch welchen der Steine Claire im ersten Band in die Vergangenheit reist.

Biegen Sie nach dem Verlassen des Parkplatzes nach links ab. Halten Sie sich an der T-Kreuzung nach rechts und folgen Sie der einspurigen Straße. Bitte denken Sie daran, dass Sie auf diesen Straßen hinter Ihnen fahrende Autos überholen lassen, indem Sie zur Seite ausweichen.
Die Route führt unter dem Viadukt durch und dann geradeaus. Biegen Sie danach bei der T-Kreuzung links ab.
Die Fahrt führt durch eine malerische Landschaft und nach zwei bis drei Kilometern ist auf der linken Seite ein prähistorischer Erdhügel zu sehen. Einige Kilometer weiter ragen die Befestigungsmauern des Kilravock Castle aus dem üppigen Grün des Waldes auf.
Schließlich gelange Sie in einer Kurve zu einer breiteren Straße und biegen dort rechts ab. Ein Halt im Dorf Cawdor bietet sich an, um sich die Beine zu vertreten und sich die Kirche anzusehen (achten Sie auf die Eisenfesseln beim Eingang). Auf dem Friedhof liegen einige Mitglieder des Cawdor-Clans begraben.
Kurz nach dem Dorf weisen Schilder den Weg zum Cawdor Castle (im Winter geschlossen), einem der schönsten noch bewohnten mittelalterlichen Schlösser in Schottland. Sehr sehenswert!

Fahren Sie danach wieder zurück durch das Dorf, aber biegen Sie diesmal bei der Kreuzung, wo vorher die einspurige Straße auf die Hauptstraße traf, nicht ab, sondern halten Sie sich nach rechts und fahren Sie weiter über die einspurige Brücke.
Folgen Sie dieser Straße, bis Sie die Hauptstraße A96 zwischen Inverness und Aberdeen erreichen. Vor Ihnen ist der Moray Firth, ein Meeresarm der Nordsee, zu sehen. Folgen Sie der Nebenstraße durch das Dörfchen Ardersier, bis Sie zur größten Armeefestung in Europa gelangen – Fort George. Was für ein Ort! Wenn Sie sich für die militärische Geschichte in der Zeit nach dem Jakobitenaufstand interessieren, ist das genau das Richtige für Sie. In den Kasernen sind Soldaten der britischen Armee stationiert. Sie müssen deshalb beim Besuch mit Sicherheitskontrollen rechnen.

Vom Fort George führt die Route bei der Kreuzung in Ardersier nach rechts, vorbei am Flughafen, dem Golfplatz Castle Stuart und dem Schloss selbst, bevor Sie wieder auf die A96 einbiegen.
Bei der Weiterfahrt sind erst links und dann rechts Steinmonumente aus der Bronzezeit zu sehen und später auf dem Weg zurück nach Inverness bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf die Kessock Bridge und die Bucht Beauly Firth zu Ihrer Rechten.
Bald endet die Autotour in Inverness und Sie sind um viele Eindrücke und Informationen zur Geschichte der Gegend um Inverness reicher.

HINWEIS

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